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TU Berlin

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Dissertationen

Li Töppe

Reparieren und Transformieren. Plastische Chirurgie als künstlerische Praxis

Die plastische Chirurgie beginnt sich Ende des 19. Jahrhunderts als medizinischer Fachbereich zu etablieren. Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts gewinnt sie als ein Verfahren, welches den menschlichen Körper sowohl rekonstruktiv als auch unter rein ästhetischen Aspekten formt, immer mehr an Bedeutung und beeinflusst unsere Vorstellung davon, wie Körper verändert werden können, welche Rolle sie für unsere soziale Integration und psychische Konstitution spielen, und wie sie funktionieren sollen.

Als formende Technik wird die plastische Chirurgie sowohl im 20. als auch im 21. Jahrhundert in der Kunst aufgegriffen. Künstler nehmen Bezug auf diese Möglichkeit der Körpergestaltung, indem sie sie metaphorisch aufgreifen, Techniken oder Materialien entlehnen oder sogar, indem sie ihren eigenen Körper operativ verändern und damit zum Kunstwerk machen.

So wird die plastische Chirurgie zu einer künstlerischen Praxis und soll im Rahmen des Dissertationsvorhabens als solche aus kunsthistorischer Perspektive mit ihren Ausprägungen und Bedeutungen untersucht werden.

 

CV

1998-2007: Studium der Kunstgeschichte und Philosophie in Düsseldorf, Paris und Berlin; 2008-2009 Stipendiatin am HKFZ, Universität Trier, Forschungen zum Museum als Wissensraum im Projekt Räume des Wissens - Orte, Ordnungen, Oszillationen; seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt SchädelBasisWissen am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung

 

Publikationen

"Bildbesprechung: Alpentiere in Gefahr", in: Bildwelten des Wissens. Kunsthistorisches Jahrbuch für Bildkritik. Band 9,1: "Präparate", Berlin 2012, S. 71-74.

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