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TU Berlin

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Dissertationen

Angelica Lanzilotti

Schatten, Nacht und Sichtbarkeit – Ikonographische und theologische Aspekte des Lichts in der altdeutschen Malerei

Die geplante Dissertation befasst sich mit Phänomenen des Lichts in der altdeutschen religiösen Malerei zwischen 1450 und 1530. Untersucht werden zwei unterschiedliche Arten der Lichtinszenierung: Zum einen Gemälde, die sich durch die Wiedergabe auffallender Schlagschatten auszeichnen, zum anderen Nachtbilder, die inhaltlich eng an die Szene der Geburt Christi gebunden sind, wobei der dunkle Bildraum vom leuchtenden Jesuskind ausgeleuchtet wird  – eine Darstellungstradition die sich auf die Visionen der Heiligen Birgitta von Schweden zurückführen lässt. Doch welche Bedeutung kommt der Nacht als Abwesenheit des Lichts in diesem Kontext zu? Was bedeutet es für den Betrachter, wenn das Licht des Jesuskindes zur Voraussetzung für das Erkennen der Bildwelt wird? Lassen sich über die ‚negativen Faktoren‘ des Schattens und der Dunkelheit vielleicht genauere Aussagen über das Licht treffen, insbesondere im Hinblick auf mögliche verborgene theologische Implikationen? Diesen Fragen soll in der Dissertation nachgegangen werden.

 

CV

2004-2009 Studium der Kunstgeschichte und der Philosophie an der Technischen Universität Berlin; 2009 Abschluss als Magistra Artium mit einer Arbeit über Darstellungen der Geburt Christi bei Hans Baldung Grien.

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