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TU Berlin

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Interdependenzen. Künste und künstlerische Techniken

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Tagungs- und Publikationsreihe || seit Dez 2011

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Dr. Henrike Haug

Material und Technik sind mehr als die „Reibungskoeffizienten innerhalb des Gesamtprodukts“, zu denen sie Alois Riegl einst degradieren wollte; vielmehr haben sie die Geschichte der Künste nachhaltig beeinflusst. Technische Innovationen ermöglichten nicht nur neue Produktionsverfahren, sondern eröffneten stets auch neue Möglichkeiten der Formgebung. Zugleich wirkten sie auf andere Techniken, Medien und Gattungen zurück – man denke an die Rolle, die der Kupferstich im 15. Jahrhundert für Holzschnitt und Malerei gespielt oder an die Modellfunktion, die die Skulptur für die Entwicklung und Ausformulierung des Tiefdruckverfahrens übernommen hat. Interdependenzen dieser Art geht ein Projekt zur Geschichte der künstlerischen Techniken am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik an der TU Berlin nach. Ziel ist es, parallele Phänomene in den Bildgattungen durch die Jahrhunderte zu analysieren, das innovative Potential unterschiedlicher Verfahren in den Blick zu nehmen und nach deren Bedeutung für Transformationen in Stil, Ikonographie und Funktion zu fragen.

Interdependenzen V: Geteilte Arbeit. Praktiken künstlerischer Kooperation

Tagung || 27.-29.10.2016

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Dr. Henrike Haug, Dr. Stefanie Stallschus

Zusammenarbeit zwischen Künstlern ist kein Phänomen der modernen oder zeitgenössischen Kunst. Artefakte sind seit jeher das Produkt gemeinschaftlichen Tuns: im Werkstattzusammenhang, in der Arbeitsteilung zwischen entwerfenden und ausführenden Künstlern, in der Kooperation ganzer Spezialisten-Teams. Doch erst seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert ist gemeinschaftliche Arbeit zunehmend auch zu einem Ideal und Gegenstand theoretischer Reflexion geworden. mehr

Interdependenzen IV: Unzeitgemäße Techniken? Zur Wiederaufnahme und Fortsetzung künstlerischer Verfahren

Tagung || 11.-13.06.2015

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Henrike Haug, Stefanie Stallschus

Künstlerische Techniken und Verfahren entstehen und verschwinden; dieser historische Wandel gilt als wesentlicher Motor für eine Weiterentwicklung der Künste. Was aber passiert, wenn das Wissen um bestimmte Arbeitsweisen, Handlungen und Praktiken nicht erlischt, sondern reaktiviert wird? Wenn es wieder belebt, wieder entdeckt, neu eingeübt werden soll oder muss? mehr

Interdependenzen III: Spur der Arbeit. Oberfläche und Werkprozess

Tagung || 17.-19.07.2014

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Henrike Haug

Im aristotelischen Denken ist ein Werk vor allem das Resultat eines Formtriebs, der auf die Materie einwirkt und sich in ihr verstofflicht. In diesem Sinne entwirft Antonio Maria Venustis noch 1563 in seinem Discorso Generale ein Modell künstlerischen Schaffens, in dem das fertige Werk vollständig vom Entstehungsprozess gelöst verstanden wird. Für Venustis war das fertige Werk, obwohl aus dem Zusammenwirken von Künstler, Materie und Werkzeugen hervorgegangen, ausschließlich materialisierter Gedanke, die Faktoren, die seine Entstehung bedingt hatten, sind im Endprodukt nicht mehr präsent. So langlebig das Idealmodell eines „autonomen“, von allen Entstehungsspuren befreiten Artefakts war (und ist), hat es doch wenig mit der künstlerischen Praxis zu tun. mehr

Interdependenzen II: Formlos – formbar. Das Material Bronze zwischen Möglichkeit und Herausforderung

Tagung || 10.-11.05.2013

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Henrike Haug

Künstlich durch das Verschmelzen mehrerer Grundstoffe entstanden, ist Bonze zunächst durch den Menschen erschaffene formlose und zugleich zu formendes Materie. Die endgültige Form der Plastik wiederum ist zweifach vermittelt: Zum einen bedarf es eines aus einem anderen Material gefertigten Modells, von dem die Gußvorlage für das endgültige Werk abgenommen wird, zum anderen sind formgebender und ausführender Künstler häufig nicht identisch. mehr

Interdependenzen I: Künste und künstlerische Techniken 1430-1550

Publikation und Tagung || 09.-10.12.2011

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Henrike Haug

Material und Technik sind mehr als die „Reibungskoeffizienten innerhalb des Gesamtprodukts“, zu denen sie Alois Riegl einst degradieren wollte; vielmehr haben sie die Geschichte der Künste nachhaltig beeinflusst. Technische Innovationen ermöglichten nicht nur neue Produktionsverfahren, sondern eröffneten stets auch neue Möglichkeiten der Formgebung. Zugleich wirkten sie auf andere Techniken, Medien und Gattungen zurück – man denke an die Rolle, die der Kupferstich im 15. Jahrhundert für Holzschnitt und Malerei gespielt oder an die Modellfunktion, die die Skulptur für die Entwicklung und Ausformulierung des Tiefdruckverfahrens übernommen hat. mehr

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