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Gebaute Bilder. Architektur und gesellschaftlicher Umbruch in Osteuropa zwischen 1500 und 2000

Gebaute Bilder. Architektur und gesellschaftlicher Umbruch in Osteuropa zwischen 1500 und 2000

Vortragsreihe im Rahmen der Ringvorlesung Kunst und Technik (WS 2017/2018)

Von keinem anderen künstlerischen Medium wird hinsichtlich seiner nachhaltigen ästhetischen und symbolischen Wirkung so viel erwartet wie von der Architektur: Sie soll, zumeist in monumentaler Form, politische und private Ansprüche überzeugend ins Bild setzen, zugleich als Gebäude funktionieren und durch Einsatz entsprechender Materialien und Techniken dessen dauerhafte Präsenz garantieren. Im östlichen Mitteleuropa, einer ohnehin von kultureller Vielfalt geprägten Großregion, brachten die politischen, gesellschaftlichen und konfessionellen Konflikte über die Jahrhunderte eine höchst heterogene Architektur mit ausgeprägten bildlichen Qualitäten hervor, deren Erforschung über architekturgeschichtliche Aspekte hinaus einer detaillierten historischen Perspektive bedarf.
Die Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung untersuchen anhand sehr verschiedener, innerhalb eines weiten, von 1500 bis ins Jahr 2000 reichenden zeitlichen Rahmens angesiedelten Beispielen, welchen Erwartungen Bauwerke und ihre Architektur jeweils unterworfen waren und wie sie sie einlösten. Diskutiert werden unter anderem der Bau der Jesuitenkirche in Posen, städtebauliche Zielsetzungen in Danzig und die Umgestaltung des Collegium Maius der Jagiellonen Universität zu Krakau nach dem 2. Weltkrieg; hierzu sind Expert*innen der Universitäten in Gdansk, Poznan, Krakow und Leipzig eingeladen.

Die Ringvorlesung wird im Rahmen der durch den Bundesbeauftragten für Medien und Kultur aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages geförderten Professur für die Kunst in Ostmitteleuropa organisiert.

25.Oktober 2017 – 07.Februar 2018 | 18 Uhr | TU Berlin

Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik | Fachgebiet Kunstgeschichte Straße des 17. Juni 150/152 | Hörsaal A 053

Konzeption und Organisation: Rafał Makała und Andreas Huth

Programm

Mittwoch, 25. Oktober 2017
Jacek Friedrich (Gdańsk)

Wiedergeburt in alten Kleidern? – Der Wiederaufbau Danzigs in den Jahren 1949–2013

Mittwoch, 20. November 2017
Tadeusz J. Zuchowski (Poznań)

Technische Probleme italienischer Baumeister auf polnischem Boden. Fundierung und Bau der Jesuitenkirche in Poznań (Posen)

Mittwoch, 13. Dezember 2017
Wojtech Balus (Kraków)

Die Entmaterialisierung des unerwünschten Erbes – die Materialisierung des Scheins. Das Collegium Maius der Jagiellonen Universität zu Krakau nach dem 2. Weltkrieg

Giotto rediscovered: the frescoes of the Black Madonna Chapel in the Basilica of Saint Anthony in Padua

Freitag, 21. Juli 2017

Lupe

Abendvortrag "Giotto rediscovered: the frescoes of the Black Madonna Chapel in the Basilica of Saint Anthony in Padua" von Giacomo Guazzini (Scuola Normale Superiore Pisa)

Giacomo Guazzini examines a fresco in the Marian tabernacle of the Chapel of the Madonna Mora in the Basilica of Sant'Antonio, Padua.
Detailed study reveals that notwithstanding its problematic condition, the painting can be dated to the very beginning of the 1300s, with an extraordinary refinement of execution directly attributable to Giotto.
This study considers the crucial importance of the location in which the fresco was executed: the Chapel of the Madonna Mora in fact corresponds to the earlier Franciscan church of Santa Maria Mater Domini, where the body of Saint Anthony was jealously housed and venerated between 1231 and 1263. The structure was embedded within the Basilica's enormous expansion of the mid-1200s, though (almost like a second Porziuncola) it retained its powerful value as a memoria of the saint.

12. Juli 2017 | 18 Uhr | TU Berlin

Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik | Fachgebiet Kunstgeschichte Straße des 17. Juni 150/152 | Raum A 053

Organisation: Andreas Huth

Ringvorlesung „Geschichten aus der Produktion“, SoSe 2016

Geschichten aus der Produktion. Zeitgenössische KünstlerInnen im Gespräch

In der zeitgenössischen Kunst werden Herstellungsprozesse häufig bewusst im Werk sichtbar gemacht. An die Stelle des technisch perfekten Werks ist eine Ästhetik des Produzierens gerückt. Und auch in Kunsttheorie und Kunstwissenschaft ist das Interesse an konkreten Produktionsbedingungen in der zeitgenössischen Arbeitswelt neu erwacht.

Die Ringvorlesung nimmt diese Entwicklungen zum Anlass, um mit zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern über die materielle Produktion und Realisierung ihrer Werke zu sprechen. Welche Rolle spielen technische Produktionsabläufe bei der Konzeption des Werkes? Wie sehen Produktionsabläufe heute aus, wenn das autonome Schaffen im Atelier an Bedeutung verliert? Wie werden Zusammenarbeit und Arbeitsteilung konkret organisiert? Welche Rolle spielen die historischen Narrative der technischen Verfahren, die aufgegriffen und bestätigt, aber auch verändert und neu interpretiert werden können? Welche Poetiken eröffnen bestimmte (Retro-)Techniken für die Rezeption? Und welche subversiven Möglichkeiten bietet Technik, um binäre Geschlechterordnungen aufzubrechen?

Im Gespräch erläutern KünstlerInnen ihre Arbeitsweisen, ihren Umgang mit Technik und geben Einblicke in die Abläufe der Produktionsabläufe mit Fotografie, Film, Drucktechniken, Malerei und anderen Medien.

Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik | Fachgebiet Kunstgeschichte Straße des 17. Juni 150/152 | Hörsaal A 060

Konzept & Organisation: Bärbel Küster und Stefanie Stallschus

Programm

Mittwoch, 18. Mai 2016
Dierk Schmidt
Einführung durch Bärbel Küster und Stefanie Stallschus                           
Dierk Schmidt im Gespräch über Malerei

Mittwoch, 15. Juni 2016
Ricarda Roggan
Ricarda Roggan im Gespräch über Fotografie

Mittwoch, 22. Juni 2016
Eva Grubinger
Eva Grubinger im Gespräch über Skulptur

Mittwoch, 06. Juli 2016
Via Lewandowsky
Via Lewandowsky im Gespräch über Installation

Mittwoch, 13. Juli 2016
Mischa Kuball 
Mischa Kuball im Gespräch über Lichtkunst

Ringvorlesung „Kunst und Technik“, SoSe 2014

Materialästhetische Perspektiven auf die Medien in der Gegenwartskunst

Ein glitzerndes Meer aus Tausenden von Diapositiven, das Geräusch ratternder Filmprojektoren, schwarze unregelmäßige Bahnen aus dem Tintenstrahldrucker. Seit einiger Zeit werden in der Gegenwartskunst wieder vermehrt die materiellen Grundlagen der technischen Bilder in Szene gesetzt, so dass es zu einer Betonung der sinnlichen Qualität von Apparaten, Bildträgern und anderem Equipment in der Inszenierung im Ausstellungsraum kommt. Dabei handelt es sich um mehr als Nostalgie angesichts des technischen Fortschritts und des damit einhergehenden schnellen Veraltens technischer Systeme. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der besonderen Materialität technischer Medien hat eine Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Die Vorträge der Ringvorlesung beschäftigen sich mit dieser Geschichte und den aktuellen Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven, die neben der Kunstwissenschaft auch die kuratorische und künstlerische Praxis umfassen.

Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik | Fachgebiet Kunstgeschichte Straße des 17. Juni 150/152 | Hörsaal A 053

Konzept & Organisation: Stefanie Stallschus

Programm

Dienstag, 13. Mai 2014
Stefanie Stallschus
Von der „Echtzeit“ historischer Erfahrung. Projektionsapparate in Installationen der Gegenwartskunst

Dienstag, 27. Mai 2014
Philipp Goldbach
Fakturen der Fotografie. Werkpräsentation und Künstlergespräch

Dienstag, 10. Juni 2014
Annette Urban
Immaterielle Bilder und die Materialität der Apparaturen – Diainstallationen in der Kunst seit 1970

Dienstag, 24. Juni 2014
Renate Buschmann 
Medienkunst zwischen historischer Aufführungspraxis und kuratorischer Inszenierung

Dienstag, 1. Juli 2014
Ann-Sophie Lehmann 
Wann war Post-Digital? Zur Unmöglichkeit einer digitalen Ästhetik

Dienstag, 8. Juli 2014
Tim Otto Roth 
ars projectans – zur Physik von Schattenbildern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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