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TU Berlin

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Tagungen

Interdependenzen V: Geteilte Arbeit. Praktiken künstlerischer Produktion

27.-29.10.2016

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Henrike Haug, Stefanie Stallschus

Zusammenarbeit zwischen Künstlern ist kein Phänomen der modernen oder zeitgenössischen Kunst. Artefakte sind seit jeher das Produkt gemeinschaftlichen Tuns: im Werkstattzusammenhang, in der Arbeitsteilung zwischen entwerfenden und ausführenden Künstlern, in der Kooperation ganzer Spezialisten-Teams. Doch erst seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert ist gemeinschaftliche Arbeit zunehmend auch zu einem Ideal und Gegenstand theoretischer Reflexion geworden. mehr

Interdependenzen IV: Unzeitgemäße Techniken? Zur Wiederaufnahme und Fortsetzung künstlerischer Verfahren

11.-13.06.2015

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Henrike Haug, Stefanie Stallschus

Künstlerische Techniken und Verfahren entstehen und verschwinden; dieser historische Wandel gilt als wesentlicher Motor für eine Weiterentwicklung der Künste. Was aber passiert, wenn das Wissen um bestimmte Arbeitsweisen, Handlungen und Praktiken nicht erlischt, sondern reaktiviert wird? Wenn es wieder belebt, wieder entdeckt, neu eingeübt werden soll oder muss? mehr

Irre Blicke. Das Bild des Kranken zwischen Romantik und Surrealismus

06.-07.06.2015

Sabine Fastert, Thomas Röske

in Kooperation mit der Sammlung Prinzhorm, Heidelberg, und der Sammlung Scharf-Gerstenberg, Berlin

Das Verhältnis von Kunst und Wahnsinn hat im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert ganze Generationen von Nervenärzten beschäftigt. Seit Hans Prinzhorns "Bildnerei der Geisteskranken" (1922) denkt man dabei zuerst an Werke von Psychiatrie-Insassen selbst, von denen eine Auswahl derzeit auch in der Ausstellung "Das Wunder in der Schuheinlegesohle" zu sehen ist. Die Tagung "Irre Blicke" fragt hingegen nach der Darstellung des Wahnsinns in der bildenden Kunst zwischen Romantik und Moderne. Wie wird die gesellschaftliche Wahrnehmung des Wahnsinnigen durch den Blick des Künstlers gefiltert? Welche Bedeutung haben psychiatrische Diagnosen? Und welche Rolle spielen moderne Kreativitätsvorstellungen, die dem psychischen Schwellenraum zwischen Krankheit und Gesundheit eine besondere ästhetische Potenz zuschreiben? Programm (PDF, 683,1 KB)

Exportmodell Deutscher Werkbund

31.01.2015

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Dr. Alena Janatková

Workshop in Kooperation mit dem Werkbundarchiv – Museum der Dinge

Plakat (PDF, 1,5 MB)

Interdependenzen III: Spur der Arbeit. Oberfläche und Werkprozess

17.-19.07.2014

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Henrike Haug

Im aristotelischen Denken ist ein Werk vor allem das Resultat eines Formtriebs, der auf die Materie einwirkt und sich in ihr verstofflicht. In diesem Sinne entwirft Antonio Maria Venustis noch 1563 in seinem Discorso Generale ein Modell künstlerischen Schaffens, in dem das fertige Werk vollständig vom Entstehungsprozess gelöst verstanden wird. Für Venustis war das fertige Werk, obwohl aus dem Zusammenwirken von Künstler, Materie und Werkzeugen hervorgegangen, ausschließlich materialisierter Gedanke, die Faktoren, die seine Entstehung bedingt hatten, sind im Endprodukt nicht mehr präsent. So langlebig das Idealmodell eines „autonomen“, von allen Entstehungsspuren befreiten Artefakts war (und ist), hat es doch wenig mit der künstlerischen Praxis zu tun. mehr

Nichts Neues schaffen. Perspektiven auf die treue Kopie 1300-1900

26.-28.06.2014

Marion Heisterberg, MA (Bonn/ Florenz)
Dr. Susanne Müller-Bechtel (Dresden)
Antonia Putzger, MA (Berlin)
Mit Unterstützung von Prof. Dr. Magdalena Bushart

Bis vor wenigen Jahren erfuhr das Phänomen der Kopie in der kunstgeschichtlichen Forschung nur begrenztes Interesse: Form- und inhaltsverwandte „Versionen“ von „Werken“ wurden meistens in Fußnoten abgehandelt und fanden in der konkreten Museumspraxis ihren Platz im Depot oder in nachrangiger Garnitur. mehr

Interdependenzen II: Formlos – formbar. Das Material Bronze zwischen Möglichkeit und Herausforderung

10.-11.05.2013

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Henrike Haug

Künstlich durch das Verschmelzen mehrerer Grundstoffe entstanden, ist Bonze zunächst durch den Menschen erschaffene formlose und zugleich zu formendes Materie. Die endgültige Form der Plastik wiederum ist zweifach vermittelt: Zum einen bedarf es eines aus einem anderen Material gefertigten Modells, von dem die Gußvorlage für das endgültige Werk abgenommen wird, zum anderen sind formgebender und ausführender Künstler häufig nicht identisch. mehr

Die Farbe Grau

Mainz, 18.-20.04.2013

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Prof. Dr. Gregor Wedekind

in Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

In Werken der Kunst kann Grau die Abwesenheit von Farbe sein oder selbst eine Farbe, ein Nullpunkt der Malerei oder ihre Summe. Es ist zugleich ein Mittel der (Material)Imitation und der Abstraktion, ein Modus der Reflexion und ein Medium der Darstellung von Wirklichkeit. mehr

Gemeine Artefakte

23.-25.11.2012

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Henrike Haug, Jun.-Prof. Dr. Aleksandra Lipińska

Die östlichen Regionen des Heiligen Römischen Reiches deutscher
Nation, die ehemaligen östlichen Wojewodschaften Polens oder die
baltischen Provinzen sind über die Jahrhunderte multiethnisch geprägt
worden. Sie zeichnen sich durch eine Gemengelage von Verbünden und
Netzwerken aus, die durch ihre Diversität und im Wechselspiel von
Kooperation und Reibung zur Genese eines spezifischen Kulturerbes
beitrugen. Die Tagung am Institut für Kunstwissenschaft und
Historische Urbanistik der Technischen Universität geht der Frage
nach, inwiefern diese Gemeinschaften und die Formen des Austauschs
untereinander durch Artefakte definiert worden sind. Im Fokus stehen
dabei die Regionen, in denen (auch) Deutsche gelebt und in den
Netzwerken agiert haben, also Schlesien, das historische Ordensland
Preußen, Böhmen und Siebenbürgen.
Die Tagung findet anlässlich der Einrichtung der vom Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Juniorprofessur
„Kunstgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Regionen des
gemeinsamen Kulturerbes" statt. mehr

Colour in the 17th and 18th Centuries. Connexions between Science, Arts, and Technology

28.-29.06.2012

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Prof. Dr. Friedrich Steinle, Prof. Dr. Reinhold Reith (Salzburg)

Knowledge of how to use, combine, analyse, and understand colour has always been widely distributed, if not dispersed. Painters and architects, dyers and printers, pigment producers and merchants, physicists and chemists, natural historians and physiologist, among others, have been dealing with colour, its properties, mixtures, harmonies, meanings and uses. For long periods, different communities that were concerned with colour and the knowledge about it did not interact. mehr

 

 

Kunstgeschichte in den besetzten Gebieten 1939-1945

27.-29.04.2012

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Dr. Agnieszka Gasior (Geisteswissenschaftliches Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig), Dr. Alena Janatkova (Humboldt Universität Berlin)

Lange vernachlässigt nimmt die Beschäftigung mit der Kunstgeschichte im Nationalsozialismus heute einen festen Platz in der Erforschung der Fachgeschichte ein. Sie kann dabei auf hervorragende Materialsammlungen wie die Datenbank „Geschichte der Kunstgeschichte im Nationalsozialismus“ oder das biographische „Handbuch deutschsprachiger Kunsthistoriker im Exil“ zurückgreifen. Auch zur Kunstgeschichte in den besetzten Gebieten liegt eine Reihe grundlegender Untersuchungen vor, wobei das Interesse in erster Linie den Handlungen der Besatzer galt und gilt: den Fotokampagnen des Marburger Instituts, der Übernahme von Lehrstühlen und Ämtern, der Gründung neuer Institutionen, vor allem aber den Aktionen des organisierten Kunstraubs. mehr

Interdependenzen I: Künste und künstlerische Techniken 1430-1550

09.-10.12.2011

Prof. Dr. Magdalena Bushart, Henrike Haug

Material und Technik sind mehr als die „Reibungskoeffizienten innerhalb des Gesamtprodukts“, zu denen sie Alois Riegl einst degradieren wollte; vielmehr haben sie die Geschichte der Künste nachhaltig beeinflusst. Technische Innovationen ermöglichten nicht nur neue Produktionsverfahren, sondern eröffneten stets auch neue Möglichkeiten der Formgebung. Zugleich wirkten sie auf andere Techniken, Medien und Gattungen zurück – man denke an die Rolle, die der Kupferstich im 15. Jahrhundert für Holzschnitt und Malerei gespielt oder an die Modellfunktion, die die Skulptur für die Entwicklung und Ausformulierung des Tiefdruckverfahrens übernommen hat. mehr

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